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Gewalt allerorten (Fantasy Filmfest Nights 2006) Teil 1

So, dieses Jahr endlich mal bei dem Vorgeschmack des Fantasy Filmfests gewesen, namentlich Fantasy Filmfest Nights #04. Das Negative vorweg: die Lösung sich jeden Film 7,50 € kosten zu lassen war nicht so optimal gelöst, hoffentlich ist das dann auf dem Festival anders sonst wirds teuer. Ebenfalls schade, dass "The Hills have Eyes" und "Silent Hill" in Frankfurt nicht liefen...
Gesehen haben wir Hostel und Death Trance, für Final Destination 3 war leider keine Zeit, die anderen drei klangen wenig interessant. Aber nun zu den Filmen:

Vorhang auf für Eli Roth' Meisterstück Hostel:
Nachdem ja Cabin Fever von Eli Roth leider nicht der erhoffte Überflieger war (6/10) kommt es diesmal knüppeldicke. Bin mal gespannt ob der Film in der Form offiziel in die deutschen Kinos kommt.
Drei Rucksackstudenten sind in Holland unterwegs (sehr witzig die deutsche Gesangseinlage) ihren weltlichen Gelüsten zu fröhnen. Sie knallen sich mit Drogen und Nutten zu (recht freizügig für einen US-Film) bis sie den jungen Alex treffen der ihnen in Bratislava das Paradies auf Erden verspricht (also noch mehr Drogen und willige Frauen). Die drei lassen sich das nicht zweimal sagen und machen sich per Zug auf den Weg ins vermeintliche Glück. Nach einem kurzen Intermezzo im Zug mit einem seltsamen alten Mann kommen sie letztendlich in dem versprochenem Hostel an, dass tatsächlich von gutaussehenden (und willigen) Frauen bewohnt wird. So wird der Abend auch zum feucht fröhlichem Vergnügen für unsere Protagonisten, sogar das schüchterne Kerlchen der Truppe darf mal ran. Glück gehabt, denn nach dem nächsten nächtlichen Party Trip ist einer der Gruppe verschwunden, per SMS erfahren die anderen beiden, dass er nach Hause gegangen ist. Das ein einfacher Kopf ohne dranhängenden Körper aber schlecht Kurznachrichten verfassen kann versteht sich von selbtst. Und spätestens jetzt (nach ca. 30 - 45 min) bricht der Terror los. Es wird gefoltert, gehackstückelt und gemordet was das Zeug hält, teils sogar richtig einfallsreich, immer aber detailliert und nie unglaubwürdig, man kann als Zuschauer den Schmerz fast mit fühlen. Und diese Tour de Force machte den Film dann auch so sehenswert und die relativ dünne Story schnell vergessen. So brutal ging es im US-Kino schon lang nicht mehr zu (trotz R-Rating - mal sehen ob die DVD-Veröffentlichung da noch einen drauf setzt). Abschließend kann man nur sagen, dass Eli Roth ein feines Stück Terror-Horror geschaffen hat, das sich Menschen mit starkem Magen durchaus ansehen sollten. 8/10

P.S.: (Die US DVD erscheint übrigens voraussichtlich am 16.04 und ist schon so gut wie bestellt)
8.4.06 00:09
 


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