Verquere Gedanken und Eindrücke zu Spielen, Filmen und bla

 

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Der Filmeabend schlägt zurück

Da noch so viele Filme für so wenig Zeit auf ihre Rezession bzw. erstmalige DVD-Öffnung warten (beunruhigend wie der DVD-Stapel wächst, obwohl noch so viele ungeöffnete Filme darauf verharren), gab es jetzt gleich noch mal einen Filmabend, der, passend zum mehr oder weniger horrorlastigen Grundthema, mit den „Happy Tree Friends“ in der Overkill Box begann. Zumindest die dritte DVD haben wir geschaut, der Rest wurde schon zu einem anderen Zeitpunkt konsumiert.
„Happy Tree Friends“-like wieder sehr nette Anarcho-Unterhaltung mit einigen wirklich kranken Ideen (ein Wandel der Zeit, oder? Vor 20 Jahren hätten die blutigen Knuddelviecher noch keine FSK 16 Einstufung bekommen, sondern wären wahrscheinlich schnurstracks mit Ash und Jason Hand in Hand auf den Index marschiert), einem Wiedersehen mit dem Monkey-Monk und einer sehr schönen, abstrakten Episode mit dem Maulwurf. Ebenso so hübsch der Seitenhieb auf die alten Disney-Filme aus der (Prä)-Stummfilmzeit mit einer ersten Episode des Steinzeitmenschen, der sonst im ewigen Eis eingesperrt, Eis (sic!) verkauft.
Schon beachtlich, was man mit Flash-Movies alles anstellen kann.

Nach diesem Appetizer geht es ans Eingemachte, der asiatische „Dumplings“ steht auf dem Programm. „Der schockierende Film der Berlinale 2005“ steht auf dem Cover und die Thematik ist auch recht ungewöhnlich: Eine wohlhabende, in die Jahre gekommene Frau erfährt über Bekannte von einer Teigtaschenverkäuferin, deren Teigtaschen angeblich verjüngende Wirkung besitzen sollen. Sie will diese Köstlichkeit für sich nutzen, um ihren untreuen Mann wieder für sich zurückzugewinnen. Allerdings kennt sie nicht den Inhalt ihrer potentiellen Verjüngungskur...
Sehr nette Ekeleffekte (man „darf“ unter anderem einer früher eingeleiteten Geburt im fünften Monat beiwohnen; kleingeschnittene Menschen-Embryonen), gute Darsteller und angemessene Kritik am Verjüngungswahn täuschen leider nicht darüber hinweg, das sich der Film zu sehr auf die Kontroverse der Embryonen verlässt und sonst mehr oder weniger gemächlich vor sich hinläuft, um dann den Zuschauer mit einem offenen Ende allein zurückzulassen und zu Diskussionen zu ermutigen. Wohl bekomm's... 6/10

Kurze Fahrt ins nahegelegene Kino, etwas längere Wartezeit im Vorsaal und schon kann es mit „SAW II“ weitergehen, der Fortsetzung der letzt jährigen Horror/Thriller-Sensation SAW (9/10). Von den Kritiken mehr oder weniger zerrissen waren die Erwartungen meinerseits relativ gering (auch die Trailer brachten wenig neues: „The Da Vinci Code“ könnte spannend werden, aber der Trailer ist schon bekannt, das gleiche gilt für Underworld 2 (Evolution, sic!, ich hoffe, dass ist kein schlechtes Zeichen), einzig die Trailer vom neuen J. Aniston Film und vom neuen Harrison Ford-Film waren neu, wobei der letztere klar der schwächere von beiden war... mal schauen, was die Filme letztendlich werden...) Aber zu SAW II:
Jigsaw is back, und ähnlich „Alien 2“ gibt es eine Steigerung an allen Enden, statt einem Raum, ein ganzes Haus, statt 2 Hauptopfern, eine ganze Meute aus 7 Lämmern, statt... nein, das würde zuviel verraten... Alle Opfer atmen in dem Haus in dem sie gefangen sind ein tödliches Nervengift ein und wenn sie nicht innerhalb von 2 Stunden das Gegengift genommen haben, sind sie tot. Das liegt freilich gut in Jigsaws Fallen gesichert, in die die Opfer natürlich auch reihenweise tapsen. Alles in allem wird uns hier eine schöne Schlachtplatte serviert, mit einigen netten Todesideen für die Kandidaten des Spiels auf Leben und Tot. Nach dem großen Erfolg des ersten SAW wurde auch diesmal wieder eine Möglichkeit für einen dritten Teil integriert, der dann aber nicht den Fehler machen darf das ganze in Gigantismus ausarten zu lassen (eine ganze Stadt mit Jigsaws Fallen, oder ähnliche Scherze...) Auf jeden Fall besser als die Kritiken uns glauben machen wollen. 7/10


Wieder zurück im gemütlichen Zimmer vom Monkeyninja geht’s weiter mit „Koma“, ein asiatischer Thriller/Horror bei dem ein Nierendieb umgeht. Eine junge, kränkliche Frau findet auf der Hochzeitsfeier eines Freundes im angetrunkenen Zustand ein Opfer des Nierendiebes und so nimmt die, manchmal etwas verworrene Handlung, ihren Lauf. Leider kann sich der Film nicht so recht zwischen Fisch (Thriller) und Fleisch (Horror) entscheiden und kommt so nicht über knappe 6/10 hinaus, da die gute Atmosphäre durch manch eigenartigen Synchronsprecher der deutschen Fassung und durch einige komische Verhaltensweisen der Protagonisten etwas angeknackst wird.


Nach der Heimfahrt noch ein Absacker für den Abend, „House of Wax“ muss noch sein, lang genug wartet er darauf gesehen zu werden. Tja, und abgesehen von der Überraschung, dass Dean aus „Gilmore Girls“ mitspielt, passiert die knappe erste Stunde erst mal gar nix. Jugendliche aus dem „Wie bau ich mir einen Horrorfilm in 10 Minuten“-Handbuch, die kein Klischee auslassen (entweder doof, notgeil oder beides (*hust* Paris Hilton *hust*), der Querkopf und die Hauptdarstellerin, die zugegebenermaßen echt schnuckelig aussieht), wollen zu einem Football-Spiel und müssen in der Nacht eine Pause in einem Wald einlegen. Ein mysteriöser Pick-up schreckt sie auf, da er ihren Zeltplatz beleuchtet, der Fahrer jedoch nicht auf ihre Rufe und Aufmerksamkeitsversuche reagiert und einfach wieder davon fährt. Als vom dauerfilmenden Deppen der Gruppe am nächsten Morgen die Kamera fehlt und ein Keilriemen in einem Auto gerissen ist, hofft der geneigte Zuschauer natürlich, dass das Morden endlich beginnt... Leider muss man sich noch ein bisschen gedulden. Zuvor fährt das Pärchen (Dean und Schnucki) per Anhalter bei einem Hillbilly mit, um in die nahegelegene (Geister)Stadt zu kommen, der Rest macht sich auf den Weg zum Spiel. „Jetzt endlich?“, fragt sich das Tier im Manne. Gemach gemach, es ist schließlich hell am Tag... Erst mal wird das titelgebende „House of Wax“ gefunden und der örtliche Tankstellenwart um Hilfe gebeten, der den rettenden Keilriemen (natürlich) bei sich zu Hause liegen hat... Es wird auch langsam dunkel (und die restlichen Kids sind dank Stau auch schon wieder auf dem Rückweg) und das Sterben kann endlich beginnen (nach etwas über einer Stunde nervigem Geplänkel... sollte wohl der Charakterentwicklung dienen, geht aber mächtig in die Hose, da das einfach öde und vorhersehbar ist). Dabei sind die Macher sogar denkbar kreativ – eingeschnittene Fußsehnen (spätestens seit Kill Bill massentauglich), abgeschnittene Fingerkuppen in Großaufnahme, abgetrennte und eingeworfene Köpfe (sehr nett gemacht, aber seht selbst, ich will nicht zuviel verraten), abgerissene Haut und ein hübsches Finale im Wachshaus, dass effektvoll in Flammen aufgehen darf und dahinschmilzt. So bleibt uns hoffentlich eine Fortsetzung erspart. Denn der Film hat zwei grundlegende Probleme:
1.) er geht einfach zu lang bzw. das Geplänkel am Anfang zieht sich ewig und lässt den Zuschauer fast dahindösen und
2.) er bedient wirklich jedes Horrorklischee, ohne dabei aber den Versuch von Ironie (wie bei Scream) oder irgendwelchen Innovationen zu unternehmen
Das ist insofern schade, als das Gemeuchel (lang genug hat’s gedauert) als auch das Ende sehr hübsch anzusehen sind. Denn billigen Schlussgag hät’s dann allerdings wirklich nicht mehr gebraucht... 5/10
1.3.06 06:41


Frauen und Technik...

...ist ja immer so ne Sache. Wo meine Süße jetzt aber zweifellos und unwidersprechbar Recht hatte: Die I-Pod Kopfhörer sind für’n Poppes. Keine Frage, designtechnisch zwar hübsch anzuschauen (zumindest im weißen Zustand), leistungstechnisch aber unter ferner liefen...
Das hat sich jetzt gezeigt nachdem 2 Paar der besagten Kopfhörer kurz nacheinander die Biege gemacht haben (Nr. 1 durch abgefallene Hörmuschel und Nr. 2 durch drauftreten).
Also, flugs neue gekauft und dabei ist die Wahl auf die Sennheiser MX 500 für 12 € gefallen (Kopfhörer für 20 € oder mehr sind mir mehr als suspekt – sicherlich vom Klang großartig, aber bei meinem Verschleiß ein unbezahlbares Unterfangen). Abgesehen vom guten Tragekomfort bieten die Sennheiser-Stöpsel alles, was die I-Pod-Kopfhörer vermissen lassen: feine, druckvolle Bässe; guten Klang im allgemeinen und, ganz wichtig, Lautstärke. Während es mit dem I-Pod ein sinnloses Unterfangen ist, sich in einem Bus voller Schulkinder abzuschotten um seine Ruhe zu haben (hängt zwar auch von der aufgenommenen Lautstärke der mp3s ab, aber nur marginal) – es klappt nicht, man hört das dümmliche Gebrabbel trotzdem - bläst der MX 500 die Ohren durch und man hört wirklich nichts anderes als seine Musik. Ebenso wie der Rest des Busses. Mal schauen was die Ohren dann in 10 Jahren dazu sagen.
25.3.06 12:05





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